Herzlich Willkommen!

Herzlich Willkommen!

Hier ist er nun: Mein erster Post. Nicht mein erster überhaupt, denn ich schreibe schon seit vielen Jahren, lange vor meiner Diagnose, sowohl Romane als auch Blogartikel. Das freie, kreative Schreiben ist für mich Entspannung und Therapie, und genau deshalb habe ich mich dazu entschieden, diesen Blog zu eröffnen. Zum einen möchte ich mir weiterhin meine Hintertür, aus der Realität auszubrechen und in die Welt der Worte zu verschwinden, offen halten, zum anderen hoffe ich, hier einen Ort zu schaffen, an dem sich viele Leser wohl fühlen. Sowohl solche, die sich für die schönen Dinge im Leben interessieren, als auch solche, die mehr über Autoimmunkrankheiten und das Leben mit diesen erfahren möchten.

Denn darum geht es hier auf Wolfsmädchen: Um das Leben mit Autoimmunkrankheiten. Für mich war meine Diagnose „Mixed Connective Tissue Disease“ im vergangenen Jahr ein Schlag ins Gesicht, auch wenn ich schon seit einem Jahrzehnt das Gefühl hatte, dass mit meinem Körper etwas nicht stimmt. Nun werde ich zwar entsprechend medizinisch behandelt, doch die Krankheit schränkt mich trotzdem ein und wirft mir Steine in den Weg. Wie ich diese Steine aus dem Weg zu räumen versuche und was ich tue, um ein weitestgehend gesundes Leben zu führen, möchte ich auf diesem Blog mit euch teilen.

Wieso? Weil ich das Schreiben liebe. Es ist für mich wie eine entspannende Massage und mir fließen die Wörter nur so aus dem Kopf, wenn ich voll und ganz in meinere Schreiberei versunken bin. In den letzten Jahren habe ich zwei Romane fertig gestellt und zwei weitere begonnen, doch weil die Arbeit daran eben manchmal wirklich Arbeit ist, brauche ich einfach einen Ort, auf dem ich mich auch mal ohne Storyline und Charakterliste austoben kann. Wo alles ganz frei ist und ich vor allem auch weg komme von den Fantasiecharakteren und hin zu dem, was ich wirklich denke und was mich bewegt.

Es wird hier persönliche Gedanken geben, alle möglichen Infos, die ich zu MCTD und anderen Auto-Immunkrankheiten sowie den Medikamenten und ihren Nebenwirkungen aufschnappe (von denen es im Internet meiner Meinung nach bisher leider viel zu wenig gibt), inspirierende Geschichten von anderen Auto-Immunkranken, aber auch gesunde Rezepte und Lebensmittel, die dabei helfen, dem Körper etwas Gutes zu tun. Dazu auch ein paar Tipps für alle, die sich möglichst fit halten wollen, aber keine super-anstrengenden Workouts absolvieren können. Und natürlich soll es auch Platz geben für alles Schöne, das mir auf meinem Weg begegnet.

Ganz sicher wird es hier eines niemals: Langweilig.

Ich würde mich freuen, wenn ihr mich auf meinem Weg begleitet. Habt ihr Anregungen, Wünsche oder Ideen für zukünftige Artikel? Ich bin gespannt auf eure Kommentare! 

Alles Liebe,

wolfsmadchen-signatur-jenny

 

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5 Comments

  • Claudia 10. Januar 2016 22:49

    Hallo Jenny.
    Ich hin durch Zufall auf Deinen Block gestoßen und freue mich schon sehr, weitere Einträge von Dir zu lesen. Zumal ich sehr neugierig bin, mehr über Deine Autoimmunerkrankung zu erfahren. Ich habe seit 2005 die Diagnose einer chronischen Poliarthritis mit sekundärem Fibromyalgiesyndrom, also auch Autoimmun. Von daher schaue ich immer, wie andere damit umgehen und klar kommen.
    In diesem Sinne freue ich mich auf mehr von Dir!
    LG Claudia

    • jennastrack 11. Januar 2016 18:01

      Hallo Claudia, vielen Dank für deinen Kommentar und ganz viel Kraft für dich! Wie kommst du denn mit deiner Erkrankung klar? Bekommst du sie mit Medis einigermaßen unter Kontrolle oder hast du sehr viele Einschränkungen?
      Ich freue mich dass du hier „an Bord“ bist 🙂
      Liebe Grüße,
      Jenny

  • Reiner Uhrig 13. Januar 2016 22:31

    Hallo Jenny, ich bin gerade auf deinen Block gestoßen und die ersten Zeilen die ich gelesen habe sind sehr interessant.
    Ich selbst leide seit 2001 an Sarkoidose Stadium II. Bis das aber diagnostiziert wurde gingen 4 Jahre ins Land. Und die waren die schlimmsten meines Lebens.
    Seit 2008 bin ich wegen dieser Krankheit verrentet und das tut am meisten weh. Auch heute noch. Ich wollte eigentlich noch mindestens 17 Jahre arbeiten weil mir mein Job sehr viel Spass gemacht hat. Aber……..
    So, soviel zu mir.Ich habe deinen Newsletter abonniert um mehr zu erfahren, obwohl ich schon vieles weiß.
    Ich freue mich von Dir zu hören
    Gruß Reiner

    • jennastrack 16. Januar 2016 21:02

      Hallo Reiner, vielen lieben Dank für deinen Kommentar! Im negativen Sinne ein Wahnsinn, dass dein Weg der Diagnose vier Jahre gedauert hat. Ich hoffe, dass du wenigstens jetzt mit den Medikamenten einigermaßen gut leben kannst. Dass mit der Frührente tut mir sehr leid 🙁 Ich kann gut verstehen, dass es schwierig ist, damit klarzukommen – vor allem wenn man das was man jahrelang täglich getan hat so gerne gemacht hat wie du. Ich hoffe dass du in irgendeinem kleinen, trotz deiner Krankheit vielleicht möglichen Hobby einen Ausgleich bzw. eine Ablenkung findest. Ich bin derzeit auch arbeitsunfähig und bin sehr froh, dass ich meinen Hund bei mir habe. Ich kann zwar wegen der Erschöpfung und Abgeschlagenheit nicht wirklich etwas machen, aber eine kleine Runde an der frischen Luft mit dem Hund ringe ich mir immer ab und es tut mir auch gut.

      Liebe Grüße,
      Jenny

  • Katrin Knauber 9. Februar 2016 22:32

    hallo liebe Jenny,
    auch ich habe eben deinen Newsletter bestellt. Ich finde Deine Seite interessant und abwechslungsreich. Genauso finde ich sehr stark von Dir, wie Du mit Deiner Krankheit umgehst und Du hier darüber schreibst. Mach weiter so!
    Ich selber erfuhr vor 3 Jahren von meiner Sonderform der Rheumatoiden Arthritis – dem Still-Syndrom, auch eine Autoimmunerkrankung. Auch hier dauerte eine Diagnosefindung sehr lange und nur im Ausschlussverfahren war diese dann zu diagnostizieren, da die Symptome auf Leukämie, Borreliose, Blutarmut, Sepsis, Magen/Darmerkrankung u.ä. hindeuten konnten. Niemand weiß, wie die Krankheit verläuft, niemand kann sagen, ob und wann ein neuerlicher Ausbruch folgt. Aktuell leide ich an einem leichten Schub, komme aber relativ gut damit klar. Jedoch schwebt immer die Angst mit…..
    Ich wünsche Dir alles Liebe und Gute und viel Kraft!
    Liebe Grüße
    Katrin

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