11 Probleme, die nur Menschen mit einer Autoimmunkrankheit kennen

11 Probleme, die nur Menschen mit einer Autoimmunkrankheit kennen

1. Das schwierigste an deiner Krankheit ist sie jemandem zu erklären. Frei nach dem Motto:“Was? Du siehst aber gar nicht krank aus!“ oder „Ach so, dein Körper zerstört sich selbst. Und wann bist du dann wieder gesund?“

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2. Du hast vor der Diagnose schon so oft von Ärzten gehört:“Möglicherweise sind diese Symptome auch psychischer Natur.“

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3. Als deine Auto-Immunkrankheit endlich diagnostiziert wurde, wärst du am liebsten zu allen Ärzten gegangen, die dir nicht glauben wollten, um ihnen ins Gesicht zu brüllen:“Sehen Sie???!!“

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4. Während andere sich morgens nach dem Duschen taufrisch fühlen, bist du bereits wieder so erschöpft, dann du nur noch ins Bett willst. Und das, obwohl du gerade erst vor 15 Minuten aufgestanden bist.

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5. Irgendwann ist auch der letzte Film auf Netflix, Amazon Prime oder der ARD Mediathek geschaut.

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6. Du würdest gerne einen Urlaub planen, aber du kannst dir nie sicher sein, dass du diesen auch antreten kannst – denn du kannst jederzeit einen neuen Schub bekommen.

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7. Heute fühlst du dich noch gut, am nächsten Tag geht gar nichts mehr; deshalb ist es schwer, Verabredungen mit Freunden einzuhalten und du hast manchmal das Gefühl zu vereinsamen. Spontane Einladungen musst du grundsätzlich ablehnen.

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8. Du bist penibel darauf bedacht nicht mit kranken Menschen in Kontakt zu kommen, um dich nicht anzustecken.

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9. Du siehst deine Ärzte öfter als deine Freunde.

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10. Manchmal bist du wütend auf andere, weil sie all das tun können, was du nicht mehr tun kannst.

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11. Aber auch schlechten Tagen weißt du, dass du stark bist. Und auch wenn du vielleicht nicht mehr alles erreichen kannst, was du dir vor deiner Erkrankung vorgenommen hattest, hast du den anderen eines voraus: Du spürst jeden einzelnen Tag, wie wertvoll das Leben ist und genießt es ganz bewusst.

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11 Comments

  • Peter A. Baumann 10. Januar 2016 21:38

    ich lebe jeden Tag ohne darüber nachzudenken, ich verabrede mich mit anderen, und wenn es dann nicht geht, wissen die ja, ich kann nicht, sonst wäre ich ja dort … ich mach was ich kann, und was nicht geht, kann ich halt in diesem Moment nicht … allse sehr einfach, ohne Probleme …

    • jennastrack 10. Januar 2016 21:50

      Hallo Peter, sehr gut! Wenn das Umfeld Bescheid weiß und vor allem auch Verständnis aufbringt ist das sehr viel wert. Ich wünsche dir alles Gute!
      Liebe Grüße,
      Jenny

  • Tobias 11. Januar 2016 21:53

    Danke für den Artikel. Ich habe zwar „nur“ Hashimoto, aber viele der Punkte kommen mir sehr bekannt vor.
    Ich fühle mit dir und wünsche dir Freunde die auch an den schlechten Tagen für dich da sind. Ich habe fast 20 Jahre auf eine Diagnose warten müssen. Sind ja nur 2% aller Hashi erkrankten Männlich. Und da habe ich eine echt harte Zeit durchgemacht. Nach der Diagnose dachte ich anfangs noch „yes, endlich gefunden was es ist, jetzt kann es endlich besser werden….“ Denkste. Außer mit Tabletten die Hormone aufzufüllen passiert nix und mir geht es auch nicht besser.
    “ Aber die blutwerte sind doch ok. Ihnen muss es besser gehen.“ Das höre ich dann immer. Hilfe von den Ärzten? Fehlanzeige.
    Hoffe du hast bessere Ärzte.

    Wünsche dir noch viele viele schöne Tage.
    Tobias

    • jennastrack 11. Januar 2016 22:09

      Hallo Tobias,

      danke dir für deine Worte! Wow (im negativen Sinne), 20 Jahre bis zur Diagnose? Das ist ja gruselig. Und auch dass es dir trotz Medis nicht wirklich besser geht tut mir Leid. Manchmal kommt die Medizin an ihre Grenzen, das merke ich auch gerade. Meine Medikation muss umgestellt werden, weil es wieder eher schlechter als besser wird. Daher kenne ich das Gefühl der Enttäuschung nach der ersten „Euphorie“ über eine endlich gestellte Diagnose. Manchmal glaube ich, die Ärzte experimentieren manchmal einfach. Ähnlich wie bei Dr. House, nur dass darüber immer alle den Kopf schütteln und sagen, wie unrealistisch dieses Gerate doch ist 😉

      Den Satz mit den Blutwerten kenne ich auch. Gottseidank habe ich gute Ärzte, die mir erklärt haben, dass die Werte nicht immer was mit dem tatsächlichen Befinden zu tun haben müssen und ich nicht „spinne“.

      Ich freue mich, dass du hier bist und wünsche dir eine gute, möglichst schöne/beschwerdefreie Woche!

      Liebe Grüße,
      Jenny

      • Anonyme 12. Januar 2016 9:02

        Dann macht doch mal eine Spagyrik Untersuchung.
        Da werden die Blutkristallwerte amgrsehen.
        In solch Analysen wird so manches erkannt was noch nicht einmal in der normalen Blutwerten zu erkennen ist denn dort wird es früher erkannt?

        Wünsch allen das Beste

    • Moni 12. Januar 2016 0:36

      Mir geht es genau wie Ihnen. Hashimoto, Tabletten und nichts hilft. Ich glaube, die Dunkelziffer der Hashimoto erkrankten ist wesentlich höher, nur erkennt es kaum ein Arzt und wenn…Tabletten, die nicht helfen.
      Alles Gute!

    • Chris 12. Januar 2016 13:37

      Hallo Tobias.
      Seit ich eine ärztin für Naturheilverfahren habe, gehts permanent bergauf …
      Allerdings sind diese Ärzte halt gewöhnlich nur für Privatkunden unterwegs 🙁
      Ich werde demnächst meine Geschichte als eBook veröffentlichen … falls es dich interessiert. Da sind bestimmt gute Infos für dich dabei …

    • Birgit Kremer 17. Januar 2016 23:46

      Ich nehme nur noch natürlichen Schilddrüsenextrakt und mir geht es super. Alle Symptome sind weg.

      • jennastrack 19. Januar 2016 21:42

        Was für eine Krankheit hast du denn, Birgit? Freut mich, dass du so gut klar kommst! Liebe Grüße, jenny

  • mandy 12. Januar 2016 18:47

    So ergeht es mir auch nur noch in letzter Zeit.
    Ich bin 25 und habe seit meiner Geburt bzw Kindheit hashimoto. Die Diagnose allerdings wurde erst gestellt als ich 17 war .Davor hieß es ständig nur Es sei „psychisc“ Irgendwie bemerke ich dadurch kleine Schädigungen vor allem von meinem Gehirn . Ich bin so vergesslich dass es mir manchmal Angst macht. Dauernd bin ich Antriebs und Energie los. Stress kann ich gar nicht mehr vertragen . Ich Pendle immer so zwischen 75-100 mg Novothyral. Die Ärzte sogar der endokrinologe achten lediglich auf die Referenz Werte mehr wird auch nicht gemacht. Komisch nur dass ich deswegen arbeitsunfähig bin . Es ist traurig wie wenig die Mediziner noch über hashimoto wissen .!!!!

  • Friederike 10. Februar 2016 8:26

    Hallo ihr Lieben,

    ich habe Alopecia areata / universalis und fast am ganzen Körper keine Haare mehr.
    Auch ich bin immer wieder überrascht, wie es heutzutage noch möglich ist, so wenig über Autoimmunerkrankungen zu wissen. Meine Krankheit ist „nur“ kosmetisch und deshalb ist es für viele so wahnsinnig schwer nachzuvollziehen, wie sehr das auch auf die Psyche schlagen kann.
    Zu Beginn meines letztes Schubs lag ich auch nur antrieblos im Bett rum, aber immerhin hat sich das ein wenig gebessert und ich habe wieder mehr Energie.
    Ich wünsche euch allen alle Kraft der Welt.
    Liebe Grüße Friederike
    (Instagram: @fritzis_)

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